Sehenswürdigkeiten in Meschede
Auch Mitten im Sauerland, in Meschede kann man Kultur leben und erleben.. Der Eindruck der langweiligen Kreisstadt kommt zu keiner Zeit auf. Vor allem die Fachhochschule und das Kloster mit seinen vielen Gästen sind ein wichtiger Bestandteil der Mescheder Kneipenszene und garantieren ein junges, offenes Publikum.
Größere Veranstaltungen, wie Konzerte oder große Feiern und Partys werden dann schon mal in der Mescheder Stadthalle abgehalten. Die Innenstadt war in den letzten Sommern auch immer wieder Austragungsort des „Heimspiels“, einem Openair Musikfestival, welches neben namenhaften Bands und Künstlern auch Abwechslung brachte. Meschede wurde für jeweils einen Tag zum Festivalgelände umgewandelt und gewährte dem Zuschauer kostenlosen Eintritt.
Wer hingegen lieber ruhigere Unterhaltung sucht, sollte den Kulturkalender der Stadt mal unter die Lupe nehmen. Eine Vielzahl von Ausstellungen und kleineren Veranstaltungen werden in der „Alten Synagoge“ abgehalten. Der Ort ist als ehemaliges Glaubenszentrum der Mescheder Juden allein schon eine Besichtigung wert.
Ein weiterer Ort, der sich mit der traditionellen Lebensweise der regionalen Entwicklung auseinandersetzt, ist das Museum für Bäuerliche Handwerks und Gewerbegeschichte, Landschafts und Kulturentwicklung in Eversberg. Der lange Name lässt erahnen, was man hier besuchen kann. Gerade Eversberg ist einer der schönsten Orte im Sauerland und bietet vor der Kulisse gut erhaltener Fachwerkhäuser Spuren der Geschichte auf denen es zu wandeln lohnt. Die Eversberger Burgruine ist auch einer dieser Orte, die man gesehen haben sollte.
Einer der Geburtspunkte der Stadt Meschede ist die leider heute nicht mehr ganz vorhandene Ruine der Hünenburg. In der Zeit der Sachsenkirege, vor knapp tausend Jahren erfüllte die Hünenburg als Fliehburg ihren Zweck. Heute ist sie ein beliebter Ausgangspunkt für Spaziergänge durch umliegende Grünflächen.
Ein weiterer, noch gut erhaltener Meilenstein der Mescheder Geschichte ist die Michaeliskapelle aus dem 12. Jahrhundert auf dem Klausenberg. In der Kapelle steht unter anderem ein kostbarer gotischer Altar. Zu beachten sind auch die guterhaltenen Wand und Deckenmalereien.
In Meschede findet man auch den Pulverturm. Hierbei handelt es sich um ein zur preußischen Regierungszeit errichtetes, kleines Turmgebäude zur Lagerung von Schießpulver.
Im Mescheder Stadtzentrum findet man die Pfarrkirche St. Walburga, benannt nach dem früher hier ansässigen adeligen Damenstift, welches im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Das heutige Gebäude stammt aus dem 18.Jahrhundert und wurde auf den Grundmauern des alten Klosters errichtet.
Wer sich entschließt, die Stadtgeschichte ausführlich und ohne Führung zu erleben, der sollte sich von den Mescheder Geschichtssteinen leiten lassen. In der Innenstadt Meschede stehen an verschiedenen Orten 20 Schiefersteinblöcke mit angebrachten Geschichtstafeln. Diese Meilensteine der Stadtentwicklung bieten dem Besucher eine interessante Informationsquelle, die man jederzeit nutzen kann.
Weitaus mehr zu entdecken gilt es in der Abtei Königsmünster. Das Benediktinerkloster existiert erst seit 1928 in Meschede, sein guter Ruf ist jedoch weit über die Grenzen des Sauerlandes bekannt. Angegliedert an das Kloster ist ein Gymnasium. Weit mehr ins Auge fällt vermutlich aber die imposante Abteikirche, welche bereits aus der Stadt gut zu sehen ist. Das moderne Kirchengebäude bietet dem Besucher Einblicke in das heutige Klosterleben. Bei Interesse kann man aber auch ein paar ruhige Tage in der „Oase“ verbringen oder eines der vielen interessanten Seminare besuchen, die hier angeboten werden.
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