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Altena: Burg, Draht und Natur

Unterkünfte in Altena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Altena treffen mehrere Themen aufeinander, die einen Aufenthalt prägen können: die Geschichte der Burg, die Entwicklung der Drahtindustrie und Wege, auf denen sich Natur erkunden lässt. So können Sie den Ort je nach Interesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen – mit einem Besuch kultureller Orte, einer Schatzsuche in der Innenstadt oder einer Tour im Freien.

Südfassade der Burg Altena mit Friedrichstor Die Burg Altena liegt hoch über der Stadt und hat ihre Ursprünge im 12. Jahrhundert. Foto: Steffen Schmitz ( more photos ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Burg Altena und die Geschichte des Drahtes

Auf Burg Altena wurde 1914 die erste Jugendherberge der Welt eröffnet. Die Burg verbindet damit eine historische Sehenswürdigkeit mit einem wichtigen Kapitel der Reisegeschichte. Für den Weg hinauf bringt der Erlebnisaufzug Besucherinnen und Besucher direkt zur Burg. Prüfen Sie vor der Anreise, ob der Aufzug in Betrieb ist.

Auch die Drahtgeschichte gehört zum Charakter Altenas. In Altena und der Region wird seit dem 16. Jahrhundert Draht gezogen. Aus der einst mühsamen handwerklichen Herstellung entwickelte sich eine Industrie, die Altena bis heute prägt. Das Deutsche Drahtmuseum greift diesen Wandel auf: Unter dem Motto „Vom Kettenhemd zum Supraleiter“ zeigt und erklärt das Erlebnismuseum die Drahtherstellung früher und heute.

Viele Exponate lassen sich ausprobieren, und Experimentierstationen laden zum Mitmachen ein. Das macht den Museumsbesuch zu einer Möglichkeit, Technik nicht nur über ihre Geschichte kennenzulernen, sondern auch selbst an Stationen aktiv zu werden. Die Eisenstraße Südwestfalen ergänzt diesen Themenbereich draußen: Sie führt durch Altena und macht Industriekultur für Groß und Klein erlebbar.

Wege, Rätsel und Aktivitäten im Freien

Gegenüber der Burg beginnt der etwa 3 km lange Geschichts- und Naturlehrpfad. Er führt zu einem Rundweg der Altenaer Höhen; Schautafeln erläutern die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Skulpturen, Modelltafeln und ein Tipi ergänzen das Erlebnis. Der Weg verbindet damit Naturthemen und weitere gestalterische Elemente. Wer neben Burg und Museum auch die heimische Tier- und Pflanzenwelt erkunden möchte, findet hier einen anderen Zugang zu Altenas Umgebung.

Eine weitere Möglichkeit, die Innenstadt einzubeziehen, ist die Schatzsuche mit Ritter Eberhard. Die Teilnehmenden lösen Rätsel und suchen einen Schatz; geeignet ist das Angebot für Kinder ab 6 Jahren. So stehen für einen Aufenthalt sowohl ein Naturlehrpfad als auch eine Aktivität mit Rätseln und Stadterkundung zur Auswahl, ohne dass beide dasselbe Erlebnis bieten.

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Auch Paddeln und Wandern kommen als Aktivitäten infrage. Der Altenaer-Canu-Verein e.V. bietet von Mai bis Oktober an jedem ersten Dienstag im Monat von 18 bis 20 Uhr ein „After-Work-Paddling“ an. Außerdem gibt es Schnupperkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Erkundigen Sie sich vorab beim Verein nach dem Termin und der aktuellen Verfügbarkeit der Kurse.

Eine Wandermöglichkeit führt von Altena nach Hemer oder Neuenrade; die Rückfahrt kann mit dem Bus erfolgen. Da die Busfahrpläne für die konkrete Planung entscheidend sind, sollten Sie den aktuellen Fahrplan vor der Tour prüfen. Tallenbrink, Synagogen und der jüdische Friedhof sind weitere Spuren jüdischen Lebens in Altena. Sie ergänzen das Bild eines Ortes, dessen Geschichte sich nicht nur an Burg und Drahtindustrie ablesen lässt.

Weitere Reiseziele entdecken: Battenberg, Lippstadt, Meschede, Volkmarsen, Schmallenberg.

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