Sundern (Sauerland) entdecken
Unterkünfte in Sundern
Sundern (Sauerland) verbindet den Sorpesee mit Wanderwegen, Wintersport und Zeugnissen der Regionalgeschichte. Die Angebote liegen an unterschiedlichen Orten: Langscheid und Amecke sind mit dem See verbunden, Wildewiese mit dem Wintersport. Für die Suche nach einem Hotel kann es deshalb hilfreich sein, zuerst die Erlebnisse auszuwählen, die Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Der Sorpesee zwischen Langscheid und Amecke prägt den westlichen Erholungsbereich Sunderns.
Foto: Teta via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Sorpesee und Wege in Amecke und Langscheid
Der Sorpesee liegt in Sundern zwischen den Ortsteilen Langscheid und Amecke, in der Landschaft des Sauerlands. In Amecke, am Rand des Sauerländer Stausees, führt der 3,4 Kilometer lange AiRlebnisweg an 20 Mitmach-Stationen zu Luft, Atmen und Wasser vorbei. Der Weg am Sorpe-Vorbecken richtet sich an Spaziergänger und Wanderer. Er ist durchgehend beleuchtet, ganzjährig nutzbar und vollständig barrierefrei.
In Langscheid bietet der Aussichtsturm des Ehrenmals einen Blick über den Ort und die umliegende Landschaft des Sorpesees. Der Turm ist von März bis November geöffnet; den Schlüssel für das Tor können Besucher vorab im Haus des Gastes ausleihen. Prüfen Sie die Zugangsangaben vor dem Besuch, da sie sich ändern können. Ebenfalls im Kurpark am Haus des Gastes steht die Himmelsbank Sorpesee; sie ist seit Oktober 2024 öffentlich zugänglich.
Wildewiese: Wintersport in der Höhenlage
Wer den Aufenthalt auf Wintersport ausrichten möchte, findet in Wildewiese ein gebündeltes Angebot: Am 648 Meter hohen Schomberg stehen fünf Skilifte, mehrere Abfahrten mit Längen bis 1.200 Meter und eine Skischule zur Verfügung. Der Betrieb ist saisonabhängig. Dazu kommen etwa 50 Kilometer gespurte Langlaufloipen. Sie führen über den Höhenzug der Homert bis in das Gebiet um Röhrenspring; die Spur wird saisonal angelegt.
Wanderwege und besondere Ortsgeschichten
Auch abseits der Winterangebote lässt sich Sundern über thematische Wege erschließen. In Endorf gibt es seit 2004 einen speziellen Bergbauwanderweg, für den Führungen möglich sind. Hellefeld ist Teil des Wanderparadieses „Altes Testament“. Diese beiden Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht die Bergbaugeschichte im Mittelpunkt, dort die Einbindung in ein benanntes Wandergebiet.
In Allendorf erläutert der Heimatverein „Fickeltünnes“ bei einer Stadtführung wichtige geschichtliche Ereignisse und Persönlichkeiten. Das Museum „Alte Kornbrennerei“ in Sundern zeigt unter anderem Ausstellungsstücke aus der Sunderner Leuchtenindustrie und dem Bergbau. Wer sich für Bau- und Ortsgeschichte interessiert, kann außerdem die Ruinen der Burg Hachen auf einem Burgberg 80 Meter über dem Ruhrtal betrachten. Schloss Melschede in Hövel stammt aus dem 13. Jahrhundert; seine heutige barocke Gestalt geht auf das 17. Jahrhundert zurück.
Den Aufenthalt nach Interessen ausrichten
Die Beispiele geben verschiedene Anhaltspunkte für die Wahl des Aufenthaltsorts: See und Spazierwege, saisonaler Wintersport, Bergbaugeschichte oder historische Bauwerke. Wenn Sie eine Stadtführung oder eine Führung am Bergbauwanderweg einplanen, erkundigen Sie sich vorab nach den konkreten Möglichkeiten.
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