Ski Alpin im Sauerland

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Ski Alpin ist in der Umgangssprache das normale Skifahren, wird aber auch als Wettkampfsport professionell ausgeführt. Auch wenn die Wintersport Art Ski Alpin in den Sauerländer Skigebieten wohl nicht nur unter ernsten Wettkampfbedingungen angeboten wird, möchten wir Ihnen an dieser Stelle trotzdem einen tieferen Einblick in diese Wintersportart geben. Im ordinären Sinn ist Ski Alpin nämlich eine der wohl bekanntesten Wintersport – Wettkämpfe, bei dem es vorwiegend darum geht, die Skipiste unter Berücksichtigung verschiedener Markierungen (meist markierte Tore) hinunterzufahren. Dabei wird nach Schwierigkeitsstufe der Piste und Setzung der Tore nach verschiedenen Klassen unterschieden, so dass eine annähernde Chancengleichheit vor allem auch im Bezug auf Altersunterschiede der Teilnehmer besteht. Wichtig für Ski Alpin ist aber auch, dass die Skipiste speziell ausgestattet ist. So werden am Rand der Rennstrecke Fangnetze installiert, um möglichen Unfällen und dadurch entstehenden Verletzungen vorbeugen zu können. Zudem müssen die aufgestellten Tore aus einem extra für diesen Wintersport hergerichteten Material sein, dass gerade die Stangen der Tore ungefährlich macht. Desweiteren müssen diese Stangen flexibel und nachgiebig sein. Ski Alpiner benötigen bei den Wettkämpfen in jedem Fall besondere Schutzausrüstungen, um sich vor ungewollten Kontakten mit Toren, Fangnetzen oder weiteren gefährlichen Gegenständen an der Rennstrecke zu schützen. Internationale Veranstaltungen und Wettkämpfe werden von der FIS, dem internationalen Skiverband, veranstaltet, reglementiert und überwacht. Neben dem vom FIS veranstalteten Weltcup finden die Alpin Skiweltmeisterschaften in einem Turnus von zwei Jahren statt.

Bei derartigen Wettkämpfen unterscheidet man beim Ski Alpin auch in mehrere Disziplinen, darunter fallen zum Beispiel Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Alpine Kombination oder Slalom. Dabei ist das größte Merkmal an Unterscheidungen die unterschiedlich schwierig gestaltete Torsetzung. Wenn die Tore enger zusammenstehen, fährt man automatisch langsamer. Allerdings werden dann auch mehrere Bewegungen in einer schnelleren Abfolge erforderlich. Im Gegenteil hierzu sind Super-G und die Disziplin der Abfahrt die Disziplinen wo die höchste Geschwindigkeit erforderlich wird und von den Wintersportlern ausgeführt wird. Da sind Können und entsprechende Überwindung der Fahrer fast genau so wichtig wie die Fahrtechnik und der Fahrstil, die allerdings eher auch bei den langsameren Disziplinen stärker ins Gewicht fallen.

Da dieser Sport oft von hohen Geschwindigkeiten geprägt ist, ist es unabdingbar, dass sich die Fahrer vor den Wettkämpfen eingehend über die Streckenführung und die Skipistengegebenheiten informieren. Das geschieht nicht selten auch bei normalen Begehungen zusammen mit den jeweiligen Trainern. Schließlich soll das Unfallrisiko so gering wie möglich gehalten werden. Die wohl bekanntesten und renommiertesten Skinationen sind neben Deutschland, Österreich, Schweden und Finnland auch die USA.

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