Konjunkturschub für das Sauerland

Konjunkturschub für das Sauerland
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In und rund um Winterberg dreht sich seit Ende November das Ski-Karussell. Wie Winter-Märchen ist dieses natürliche Konjunkturpaket nach der zweijährigen Winterflaute für Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler und Skiliftbetreiber. Es heißt, dass der Andrang an Übernachtungsgästen und Tagestouristen selten so groß gewesen sei.

Zurzeit kann man diesen Zahlen kaum festmachen. Von rund 1.000 Erst-Kontakten pro Tag spricht man aber allein in der Tourist-Information Winterberg. Der Vorsitzende des Skilift-Verbandes Sauerland, Christoph Klante, sagt, dass die Bilanz durch das tolle Schneewetter natürlich sehr positiv sei. Man könne seit Wochen Top-Bedingungen bieten. Die Pisten seien stark frequentiert. "Wer Schnee-Erzeuger hat, kann schon jetzt auf über 40 Betriebstage zurückblicken. 20 Tage sind es ohne die Schneekanonen", ergänzt Klante.

Der Gästeansturm lässt naturgemäß nach den Weihnachtsferien nach. Die Arbeiten, für die in der Boomphase keine Zeit bleibt, müssen dann erledigt werden. Christoph Klante erläutern, dass dann die Wasserreserven für die Schnee-Erzeuger aufgefüllt und technische Arbeiten erledigt würden. Gut tut ein wenig Verschnaufpause auch den Ärzten im Winterberger St.-Franziskus-Hospital. In den Behandlungsräumen der Ambulanz und im Ortoperationssaal herrscht im Winter schon traditionell Hochkonjunktur. In Skigebieten bleiben Unfälle eben nicht aus. Chefarzt Dr. Michael Schwenen sagt, dass im Hospital mehr los sei als in den Boom-Wintern vor 2,3 Jahren. Personell doppelt besetzt sei die Ambulanz. Man stoße trotzdem an Grenzen. Der Chefarzt sagt, dass man ohne Ende Überstunden mache, es sei einfach schwierig, ausreichend Assistenzärzte im ländlichen Bereich zu werben. Mehr oder weniger schwere Blessuren an Handgelenken, Unterschenkel oder am Knie, stehen ganz obenauf der Liste der Verletzungen. Die Bilanz von Krankenhau-Verwaltungschef Günter Kruse lautet allein vom 1. bis 4. Januar: 134 ambulante und 32 stationäre Behandlungen.

Datum: 11.01.2009

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