Sauerländer Rodler wollen WM-Erfolg

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Nicht wie gewohnt glänzten in diesem Winter die Stars des Eiskanals bei ihren Weltmeisterschaften. Die Skeleton-Spezialisten möchten nach den Enttäuschungen für die Rodel- und Bobasse nun aus deren Schatten treten. Dies gilt auch für Kerstin Szymkowiak aus dem Sauerland. Bei der WM in Lake Placid bietet sich die ideale Gelegenheit dazu. Die Frauen, die insgesamt vier Läufe bestreiten, sind zuerst an der Reihe. Danach folgen die Männer. Dass sie eine starke Saison auf der schwierigen Bahn am Mount van Hoevenberg im US-Bundesstaat New York krönen können, traut Cheftrainer Raimund Bethge seinen Schützlingen zu. Der Coach nannte eine Kooperation in der Mannschaft, die zuvor nicht üblich war, als Grund für die neue Qualität. Die positive Stimmung wurde auch durch Chef-Pilotin Anja Huber aus Berchtesgaden bestätigt. Man habe durch gute Zusammenarbeit einen Schritt nach vorne gemacht.

Auch die ewige Rivalin Kerstin Szymkowiak von der RSG Hochsauerland war damit natürlich gemeint. Eine Muskelverletzung im Oberschenkel hatte sich die 31-Jährige Anfang Januar beim Weltcuprennen in Königssee zugezogen. Danach war sie zu einer Pause verdammt. Doch zuletzt konnte sie nach zwei siebten Plätzen und einem vierten Rang in Vancouver beziehungsweise Park City wieder jubeln. Marion Trott aus Oberhof, die überraschend die Weltcup-Gesamtwertung gewann, wird allerdings noch höher als die erfahrenste deutsche Skeleton-Aktive eingeschätzt. Erstmals bei einer WM ist das zweite südwestfälische Mitglied im Aufgebot Sandro Stielicke. In dieser Saison nahm der 22-Jährige vom BSC Winterberg an vier Weltcuprennen teil. Dabei kam er in Altenberg sogar auf Rang drei. Das Ticket für die große WM löste Stielicke mit seinem bisher größten Erfolg, dem Gewinn der Juniorenweltmeisterschaft in Königssee. In Lake Placid möchte er nun mindestens auf Platz acht landen.

Foto: www.bsd-portal.de

Datum: 27.02.2009

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