Schnee im Sauerland - Pistensaison eröffnet!

Schnee im Sauerland - Pistensaison eröffnet!
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Was Petrus nicht alleine zu produzieren vermag, kompensieren im Sauerland bei Minus-Temperaturen von 4 bis 5°C die Schnee-Kanonen. Dabei wird die Landschaft im Sauerland durch wenige Zentimeter Neuschnee überzuckert. Da dies für das Auge reicht, können Besucher jetzt im Sauerland die ersten schönen Winterimpressionen genießen.

Doch auch im Sauerland braucht es zum Snowboarden und Skifahren ein bisschen mehr Schnee. Die Beschneiungsanlagen der Liftbetreiber laufen deshalb flächendeckend auf Hochtouren. Damit man genug für die Weihnachtstage in der Hinterhand hält, sollen die Beschneiungsanlagen möglichst viel Schnee produzieren. Dies wird durch die konstant kalte Witterung unterstützt, die Wetterberichte ankündigen. Schließlich handelt es sich bei dieser Witterung um optimale Bedingungen zur Herstellung von Schnee. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Mitte dieser Woche die ersten Skigebiete ihre Lifte laufen lassen, nachdem die Pisten präpariert worden sind. In Betrieb gehen wird jedoch der Großteil der Skigebiete erst am darauf folgenden Wochenende. Somit heißt es am Vierten Advent im Sauerland also: Ski und Rodel gut!

Nach einem ganz simplen Prinzip funktioniert im Sauerland die Schneeproduktion. Aus großer Höhe fällt in der Natur ein Wassertropfen zu Boden, der nun eine Menge Zeit hat, um zu gefrieren. Die Wassertropfen kristallisieren jeweils anders, was der unterschiedlichen Temperatur und Luftfeuchte geschuldet ist. Dies ist auch der Grund für unterschiedliche Flocken.
Auch die technische Beschneiung im Sauerland basiert auf diesen physikalischen Gesetzen. Mittels einer Turbine wird Wasser durch eine Düse gedrückt und anschließend zerstäubt. Die feinen Wassertropfen gefrieren, wenn sie sich dem Boden nähern. Meistens wird klares Quellwasser ohne jegliche Zusätze für die Beschneiung verwendet. Somit kann man den technisch erzeugten Schnee also durchaus mit dem Naturschnee vergleichen.

Dabei bringen die Wassertropfen aus der Beschneiungsanlage im Sauerland einen viel kürzeren Weg hinter sich als die natürlichen Schneeflocken. So kommt es zu größeren Schneekristallen, die für eine kompaktere Schneeschicht sorgen. Diese muss man dann später beim Pistenpräparieren nicht mehr so stark verdichten.
 

Datum: 15.12.2009

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