Geschichte von Altena

Wappen von Altena Wappen von Altena
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Altenas Geschichte hängt eng mit der gleichnamigen Burg zusammen. Die Burg wurde etwa zu Anfang des 12. Jahrhunderts vom Grafen von Berg auf der Wulfsegge errichtet und dienten den Grafen von Altena, später dann „Grafen von der Mark“ als Hauptwohnsitz. Ab 1392 wurde die Burg dann lediglich nur noch als Amtmannsitz genutzt.


Die eindeutige Gründung der Stadt Altena hingegen ist bis heute noch nicht genau geklärt. Der Name Altena könnte sich aber wohl von der alten mittelniederdeutsche Formulierung "all te na", was soviel wie „all zu nah“ bedeutet ableiten. Diese Formulierung ist auf den Grafen von Arnsberg zurückzuführen, von dessen Herrschaftssitz Altena im Westen, an der märkischen Grenze des Sauerlandes nicht all zu weit entfernt lag.
Die Siedlung unterhalb der Burg Altena wurde um 1367 vom Graf Engelbert III. mit Freiheitsrechten ausgestattet und gehörte ab 1602, nach dem Tod des letzten Klever Markherzogs als „Freiheit Altena“ zum Kurfürstentum Brandenburg.


Im Jahr 1753 erfolgte eine Gebietsreform. Unter Ausführung des königlich-preußischen Ediktes wurde die Grafschaft Mark in vier Kreise zergliedert, von denen einer der Kreis Altena wurde. Die Stadt Altena wurde Kreisstadt. Ab 1794 konnte Altena dann auch dank Einführung des neuen allgemeinen Landrechtes der preußischen Staaten als „Stadt“ bezeichnet werden. Die eigentlichen Stadtrechte wurden Altena eigentlich jedoch nie verliehen.


In der napoleonischen Epoche gehörte Altena zeitweise zum französischen Hoheitsgebiet, fiel aber ab 1815 wie fast die gesamte Region des Sauerlandes wieder unter den preußischen Machtbereich. Seitdem gehört die Stadt dem Regierungsbezirk Arnsberg an, der bis heute Bestand hat.


Die Kreisstadt Altena wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und Mitte der 70er Jahre im Rahmen der Kreisreformen dem märkischen Kreis untergeordnet und musste seinen Kreissitz an die ehemals freie Kreisstadt Lüdenscheid abgeben. Einige Kreisbehörden befinden sich aber noch heute in Altena.


Die Entwicklung der Stadtbevölkerung hing immer stark mit der Nutzung der Burg zusammen. Diese bot in den Anfangsjahren einer kleineren Siedlung Schutz. Nachdem das Gebäude nicht mehr als Wohnsitz diente, verfielen die Mauern nach und nach. Später nutzte man das Gemäuer als Garnisonsstützpunkt und nachdem die Stadt die Burg im Jahre 1771 kaufte, entstanden in den Räumen ein Arbeits- und Armenhaus. Sogar ein Krankenhaus errichtete man kurzzeitig in dem geschichtsträchtigen Bau. Nachdem hier dann die älteste Jugendherberge der Welt entstand ist Altena und die Burg als Wahrzeichen ein beliebter Touristenort geworden, der viele interessante Sehenswürdigkeiten beherbergt.

Foto: Wappen von Altena

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