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Lenneroute: Etappenorte, Höhenprofil und Stopps

Die Lenneroute folgt der Lenne von ihrer Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in die Ruhr im Raum Hagen. Das Tourenprofil der Sauerland-Radwelt stuft sie als mittelschwer ein und verzeichnet 143,7 Kilometer, 475 Höhenmeter im Anstieg, 1.010 Höhenmeter im Abstieg sowie 9 Stunden 30 Minuten reine Fahrzeit. Die Strecke bewegt sich zwischen 84 und 838 Metern Höhe. Wer Burg Altena, die Dechenhöhle oder längere Pausen einplant, ergänzt diese Fahrzeit entsprechend. Die Sauerland-Radwelt beschreibt die Strecke als überwiegend flach und gut ausgeschildert; die Gesamtlänge bleibt für die Etappenplanung maßgeblich.

Luftbild von Lenneplätze mit Häusern zwischen Wiesen und bewaldeten Hängen Lenneplätze im oberen Sauerland. Foto: Mindax25, CC BY-SA 4.0. Foto: Mindax25

Etappenorte und Streckenlängen

Startpunkt ist der Bahnhof Winterberg. Auf dem offiziellen GPX-Verlauf liegen Schmallenberg ungefähr bei Kilometer 26, Lennestadt bei Kilometer 50, Finnentrop bei Kilometer 62, Plettenberg bei Kilometer 77, Werdohl bei Kilometer 90, Altena bei Kilometer 105 und Iserlohn-Letmathe bei Kilometer 117. Die Ortswerte sind auf ganze Kilometer gerundet und eignen sich als Orientierung für Tagesetappen oder Übernachtungsstopps. Eine mögliche Aufteilung führt von Winterberg bis Lennestadt über rund 50 Kilometer, von dort bis Werdohl über etwa 40 Kilometer und anschließend über ungefähr 54 Kilometer bis zur Ruhrmündung. Die Strecke verbindet damit mehrere klar benennbare Zwischenziele entlang des Flusslaufs.

Im oberen Sauerland wechseln Wälder, Wiesen und offene Täler. Flussabwärts folgen Fachwerkorte und Zeugnisse der Draht- und Metallindustrie im Märkischen Sauerland. Von Plettenberg kommend führt die Strecke durch Bauckloh, Kettling und Wintersohl. In Werdohl führt die Route am Rathaus vorbei auf die Lenneuferpromenade mit Kunstwerken Werdohler Künstler. An der Stadtbrücke stehen die Skulptur „Lenneken“ und die Lennefontäne; weiter geht es am Naturklettergebiet Lenneplatte vorbei Richtung Ütterlingsen und Altena. Ab Werdohl ergänzt die Variante „Fernblick“ bis zur Burg Altena Höhenmeter und Aussichtspunkte. Das Landschaftsobjekt „Lichtblick Lenneschiene“ markiert ein Verbindungsstück mit Ausblicken ins Lennetal.

Burg Altena und Dechenhöhle

Die Burg Altena liegt auf dem Höhenzug über der Stadt. Der Erlebnisaufzug fährt aus der Talsohle zum Burghof und führt unterwegs an sieben Stationen Sagen und Geschichten aus der Region vor. Oben gehören die Burgmuseen und der Blick über die Wälder zu den möglichen Besichtigungen. In der Burg ist außerdem die erste Jugendherberge der Welt erhalten; zu sehen sind frühere Schlafstellen aus Stroh. Ein weiterer Burgteil beherbergt eine moderne Jugendherberge. Für diese Besuche lohnt es sich, eigene Zeit neben der Fahrtdauer einzuplanen.

In Iserlohn-Letmathe liegt die Dechenhöhle, die 1868 bei Eisenbahnarbeiten entdeckt wurde. Zu den bekannten Tropfsteinformationen gehören Orgel, Palmensäule und Tropfsteinkaiser. Die Höhle ergänzt die Radtour um einen naturkundlichen Halt im nördlichen Streckenabschnitt. Im Stadtgebiet Iserlohn lässt sich eine Stärkung einplanen, bevor die Route auf ländlichen Wegen weiterführt. Vom GPX-Punkt bei Letmathe verbleiben auf dem Track rund 26 Kilometer bis zur Lenne-Ruhr-Mündung im Hagener Raum.

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Untergrund und Verkehr auf der Route

Der größte Teil der Lenneroute ist asphaltiert. Einzelne Abschnitte auf Wald-, Feld- und Uferwegen sind unbefestigt und werden im Routenprofil als topografisch gut zu bewältigen beschrieben. In der ersten Streckenhälfte führen überwiegend Radwege und ruhige Nebenstraßen durch das Lennetal. Zwischen Werdohl und Iserlohn-Letmathe verläuft der Track häufiger an stärker befahrenen Straßen; dieser Abschnitt ist bei der Etappenwahl besonders zu berücksichtigen. Im Bereich Hagen führt die Route bis zur Mündung fast durchgehend auf einem befestigten Radweg.

Start und digitale Tourendaten

Am Bahnhof Winterberg beginnt die Tour; kostenlose Parkplätze befinden sich ebenfalls dort. Das NRW-Tourismusprofil stellt den Streckenverlauf als GPX- und KML-Datei bereit. Damit lassen sich die Zwischenorte und die Tagesabschnitte digital planen. Für die Gegenrichtung steht zusätzlich ein eigener GPX-Track zum Download bereit. Das Routenprofil weist zudem Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke aus.

Weitere Routenprofile finden Sie beim Radfahren und Biken im Sauerland, beim RuhrtalRadweg und beim SauerlandRadring. Der Beitrag zum Radfahren mit GPS behandelt digitale Tourenplanung. Das NRW-Tourismusprofil der Lenneroute enthält Streckendaten sowie GPX- und KML-Downloads.