Ruhrtalradweg

Radfahren an der Ruhr Radfahren an der Ruhr
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Der Ruhrtalradweg entlang der Ruhr ist zum „Radweg des Jahres 2007“ gekürt worden und das nicht ohne Grund. Auf den 220 Kilometern der Radstrecke eröffnet sich den Radfahrer die Natur auf eine ganz andere Art und Weise. Die Schönheiten der Ruhr und der Landschaften, die sie durchfließt, könnten nicht abwechslungsreicher, attraktiver, interessanter und schöner sein. Die Fahrt wird zum Erlebnis und muss daher fast schon auf eine gemütliche Art und Weise erfolgen. Das sogenannte „Genussfahren“ ist mit dem Ruhrtalradweg zur Trendsportart geworden. Von der Quelle der Ruhr in Winterberg bis zur Einmündung der Ruhr in den Rhein bei Duisburg führt der Radweg, nahezu fast immer entlang dem Fluss und durch abwechslungsreiche Landstriche. Etappen lassen sich problemlos planen und bieten immer wieder Möglichkeiten die interessanten Städte im Ruhrgebiet mit ihrem ganz eigenem Charme zu besichtigen. Ein wichtiges Etappenziel des Ruhrtalradweges liegt im Sauerland: die Stadt Arnsberg ist nicht nur das „Tor zum Sauerland“ sondern auch ein wichtiger Punkt am Ruhrtalradweg. Daher haben sich die Stadt und auch der Stadtteil Neheim explizit auf Besucher der radelnden Spezies eingerichtet. Entlang des Streckenverlaufes des Ruhrtalradweges in Arnsberg wurden extra für die Radwanderer Hinweisschilder angebracht, die auf die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Stadt hinweisen und zum Verweilen einladen. Eine kleine Pause in der Einkaufsstadt Neheim lohnt sich genauso wie eine eintägige Pause in der Arnsberger Altstadt mit Besichtigung der Klosters Wedinghausen oder der alten Schlossruine.

Genau diese Verknüpfung von Raderlebnis entlang der Ruhr und Besichtigungen und neuen Erkenntnissen in den angrenzenden Städten macht den Ruhrtalradweg so besonders. Denkmäler der Industrie des Ruhrgebiets erscheinen in einem ganz neuen Licht, die wohl temperierten Wälder durch die die Radstrecke ebenso führt verschaffen einen frischen Fahrtwind der auch erfrischend wirkt und die Landschaftsauen und Weiden (Ruhrwiesen) eröffnen immer weite Ausblicke über die wunderschöne Landschaft. Der Ruhrtalradweg lohnt sich, nicht zuletzt auch wenn das Wetter mitspielt. In der Sonne wirkt meistens alles ganz anders. Eine ganz neue Institution am Ruhrtalradweg sind auch die Ranger, die sich um die Sicherheit und die Technik kümmern. Einige Ruhrtalradwegranger werden Sie auf ihrer Reise immer wieder treffen, hoffentlich nicht benötigen. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass Sie mit technischer Ausrüstung zur Hilfe eilen, wenn beispielsweise die Luft aus einem Ihrer Reifen entwichen sein sollte. Auch diese kleinen Aufmerksamkeiten machen den Ruhrtalradweg zu dem was er ist: Ein Fahrradweg, der seines gleichen sucht mit unglaublichen Natureindrücken und vielen Erlebnissen entlang der Strecke. 

Foto: Ralph Lueger, AK RuhrtalRadweg

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