Sommertour durchs Sauerland

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Obwohl das Sauerland hauptsächlich als Urlaubsregion für den Ski- und Winterurlaub bekannt ist, bietet die Region auch im Sommer ein breites Spektrum an Möglichkeiten, um einen Urlaub hier zu verbringen um wieder neue Kräfte für die Bewältigung des immer hektischer werdenden Alltags und seiner Aufgaben zu tanken.

Um den verschiedenen Aktivitäten und Angeboten des Sommerurlaubs im Sauerland auf den Grund gehen zu können, haben sich die Sauerland-Pool.de Redakteure Andreas Janßen und Daniel Streit auf den Weg durch das Land der tausend Berge gemacht um sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten und Vorteilen eines Sommerurlaubs im Sauerlnad zu machen. Vier Tage lang waren die Redakteure auf einer vorher ausgesuchten Route mit dem Auto im Sauerland unterwegs. Am Montag ging die Tour von Arnsberg-Neheim im Nordwesten des Sauerlands aus los. Die erste Station war die Kreisstadt des
Hochsauerlandkreises, Meschede. Bei einem ausgiebigen Frühstück in der Kreishauskantine wurde die Tour eingeläutet und so konnte man auch gut gestärkt nach Bestwig aufbrechen, wo ein Besuch des Fort Fun Abenteuerlandes auf dem Programm stand. Ein Ferienerlebnis für die ganze Famile und ideal für Tagesausflüge. Der Freizeitpark bietet für jeden etwas. Selbst das schlechte Wetter konnte den Spaß nicht verderben, jedes Fahrgeschäft einmal auszutesten.


Nass, aber voller guter Laune machten wir uns dann im benachbarten Ort Bestwig-Wasserfall auf den Weg, die gleichnamige Sehenswürdigkeit in Augenschein zu nehmen. Wieder einmal wurde deutlich, dass es im Sauerland gemäß einer bekannten Bauernregel nicht das schlechte Wetter sondern immer nur die falsche Kleidung gibt. Der Wasserfall befindet sich etwa 20 Minuten Wanderweg vom Ortskern entfernt und ist die Strecke absolut wert. Nach der Tour durch den "Regenwald" des Sauerlands wurde dann Kurs in Richtung Eslohe-Wenholthausen genommen, wo uns Walter Beckmann in seinem Drei-Sterne Landhotel Sauerländer Hof herzlichst empfing und uns weitere, wichtige Tipps für unsere Reise mit auf den Weg gab.

Am darauf folgenden Morgen stand nach einem ausgibigen Frühstück im Sauerländer Hof, ein Besuch bei der Brauerei Veltins im nicht weit entfernten Meschede-Grevenstein an. Als echter Sauerländer sollte man die Wiege eines der weltbesten Biere einmal gesehen haben. Nach einem erfrischenden Veltins machten wir uns auf eine zweistündige Wanderung nahe des Sauerland Höhenfluges. Im direkten Umfeld des Sauerländer Hofs in Wenholthausen hat Walter Beckmann "Wanderziele" geschaffen, die von seinen Gästen über verschiedene Routen und Wege erreicht werden können. Dazu zählen unter anderem "Beckmann's Hütte" und "Beckmann's Kreuz", von denen sich auch die Sauerland-Pool.de Redakteure ein Bild machten. Nach einem kurzen Halt in Eslohe ging es dann über Bad Fredeburg weiter nach Schmallenberg, wo das eigentliche Ziel, das Berghotel Hoher Knochen, aufgrund einer Straßensperrung erst später als geplant erreicht wurde. Dafür führte die Umleitung jedoch über eine einzigartige Panoramastraße, die wunderschöne Ausblicke eröffnete. Außerdem war von dieser Zufahrt zu Schmallenberg-Westfeld auch ein kurzer Abstecher auf den Gipfel des Kahlen Astens möglich, bevor das Berghotel Hoher Knochen auf der Bergkuppe am Hohen Knochen erreicht wurde. Wunderschön gelegen und mit direkter Anbindung an zahlreiche Wander- und Laufstrecken wurde im Berghotel die zweite Nacht verbracht. Somit wurden wir im Hinblick auf die wunderschönen Panoramausblicke und den Komfort sowie Ausstattung des Hotels gleich mehrfach für die längere Anfahrt entschädigt. Bis in die Stadt Winterberg sind es mit dem Auto nur wenige Minuten, so dass auch er Abend des Dienstags einen gelungenen Ausklang fand.

Winterberg stand auch am nächsten Morgen auf dem Programm, denn als Arnsberger interessierten sich die beiden Redakteure natürlich brennend
für die dort entspringende Ruhrquelle. Eine kuzre Wanderung über den anliegenden Rothaarsteig bei strahlendem Sonnenschein ließ selbst für Kenner der Region ein echtes Urlaubsgefühl aufkommen. Ein kurzer Abstecher zum Hillebachsee rundete die Reise im Hochsauerlandkreis ab, bevor man die Überfahrt ins Nachbarbundesland Hessen nach Willingen in Angriff nahm. Vorbei an den Bruchhausener Steinen und durch malerische Dörfchen (das Wetter hatte sich seit Dienstag mittlerweile erheblich verbessert) erreichte man dann Willingen, wo nach der Besichtigung und Besteigung der weltbekannten Mühlenkopfschanze im Gästehaus Lehnert eingekehrt wurde. Hier stand die dritte und letzte Übernachtung für den Kurztrip ins Sauerland an. An einem Hang in direkter Nähe zu einem Skigebiet gelegen, konnte man im Sommer nur ahnen, was für ein Trubel hier im Winter stattfand. Doch die Idylle mit herrlichem Ausblick auf den gegenüberliegenden Ettelsberg war gleichermaßen prägend. In nur wenigen Minuten ist von hier das Zentrum von Willingen zu Fuß zu erreichen, dass eine große Fülle an Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie bietet. Lebhaft und pulsierend präsentierte sich der Ferienort auch im Sommer. Nach einem gemütlichen Abend in der Willinger Gastronomie stand am Donnerstag dann der Aufstieg auf den Ettelsberg als Abschluss auf der Wunschliste. Durch die Hochheide ist das Wandern nicht nur ein besonderes Erlebnis im Hinblick auf die schönen Aussichten auf Willingen, die durch den Hochheideturm (höchster Aussichtspunkt Nordwestdeutschlands) noch mal getoppt wurden, interessant, sondern auch die Alternative, die Auf- oder Abfahrt mit der Ettelsberg Seilbahn ist reizvoll.

Gegen Mittag, nach Abstieg vom Ettelsberg, endete unsere Sommertour durchs Sauerland vorerst. Die Rückfahrt nach Neheim, quer durch das Sauerland war abermals ein schönes Erlebnis. Bei einem späteren Resüme der Reise fiel das Fazit durchweg positiv aus. Das Sauerland ist nicht nur bei Sonnenschein eine Reise wert. Die Möglichkeiten sind enorm und selbst erfahrene Sauerland Kenner wie wir erleben bei jeder Tour wieder neue Überraschungen.

Foto: Daniel Streit

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