Etappenziel Wewelsburg
Etappenziel Wewelsburg

Rennweg

Der Rennweg verläuft von Paderborn über Gellinghausen, die Wewelsburg, Büren, Rüthen, Warstein, Torhaus bis nach Neheim-Hüsten im Sauerland. Der als „X26“ markierte Wanderweg bietet eine Strecke von 103 km und verläuft größtenteils über einen Höhenzug südlich der Möhne durch den Naturpark Arnsberger Wald.


Als Startpunkt geht man von Paderborn aus, kann aber natürlich auch wahlweise in Neheim oder einem anderen Teilstück des Rennweges starten. Paderborn bietet dem Besucher auch neben der Strecke einige interessante Punkte und Museen. Die Stadt besitzt eine eigene Universität und dient als Sitz des Erzbistums Paderborn. Selbst Papst Johannes Paul II. stattete der Stadt vor den Toren des Sauerlandes Mitte der 90er Jahre einen Besuch ab. Gerade die Freunde alter Kirchen bekommen einen guten Eindruck von Paderborn.


Wer mit geschnürten Schuhen Paderborn hinter sich lässt und Richtung Sauerland stiefelt, erblickt schon bald die Wewlsburg. Die Burganlage am Tal der Alme ist einzigartig in Deutschland. Im gesamten Bundesgebiet gibt es keine andere Burg mit dreieckigem Grundriss. Als Schloss im Stil der Weserrenaissance erbaut schlug man in den 30er Jahren einfach den Putz ab, vergrößerte den Burggraben und fügte eine Zugbrücke hinzu, die nun einen burgenartigen Eindruck hinterlassen. In der NS Zeit wollte Heinrich Himmler das Bauwerk sogar zu einer Ordensburg der SS umfunktionieren. Heute bietet die Wewelsburg einer der größten Jugendherbergen des Landes Platz für rund 200 Betten. Idealer Zielort ist sie daher auch nach einer Tagesetappe auf dem Rennweg.


Nur einen Steinwurf von der Wewelsburg entfernt liegt die Stadt Büren. Wer also nicht unbedingt auf der Burg selbst nächtigen möchte, findet hier eine passende Alternative. Im Bürener Stadtgebiet liegt ebenfalls der Flughafen Paderborn/Lippstadt von wo aus Flugziele in ganz Europa angesteuert werden. Wer allerdings wandern kann, der muss nicht fliegen und lebt damit gesünder mit seiner Umwelt.


Über Meiste gelangt der Rennweg Wanderer dann nach Rüthen. Der Ort liegt auf einem Hügel und ist noch fast vollständig von einer Stadtmauer umgeben. Besichtigungen und Führungen durch die knapp 1000 Jahre alte Stadt lohnen sich. Ein Geheimtipp für müde Wanderer ist eine riesige Bank an der Stadtmauer, von wo aus man bis weit ins Umland schauen kann.


Ein gutes Bier bekommt man im Sauerland zwar überall, aber ganz besonders in Warstein, dem nächsten Etappenort der Rennsteigtour. Nach einer Brauereibesichtigung sollte man jedoch nicht sofort weiter wandern. Auch hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten.


Der Arnsberger Wald bietet Ruhe und Erholung. Wenn man ihn auf Schusters Rappen erlebt ist dieses Erlebnis sogar noch intensiver.
Bevor man den Zielort Neheim ansteuert empfiehlt sich eine Rast im Torhaus. Kaffee und Kuchen sind zu gut portioniert. Besonders der Garten ist Sehenswert. Ein paar Meter entfernt liegt der Möhnesee und die Staumauer. Von dort geht es dann Talwärts nach Neheim, wo sich Ruhr und Möhne treffen.


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