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SauerlandRadring: Länge, Höhenprofil und Varianten

Der SauerlandRadring ist eine geschlossene Rundtour durch Finnentrop, Eslohe, Schmallenberg und Lennestadt. Die offizielle Streckenangabe nennt 83,5 Kilometer, 432 Höhenmeter im Aufstieg und ebenso viele im Abstieg. Der Weg liegt zwischen 225 und 458 Metern Höhe; für die reine Fahrt sind rund 6 Stunden und 20 Minuten veranschlagt. Pausen und Besichtigungen verlängern den Tag. Die Werte geben Ihnen einen konkreten Ausgangspunkt, um die Runde als lange Tagestour oder in mehreren Etappen zu planen.

SauerlandRadring Radfahren auf dem Sauerland-Ring Foto: Thomas auf Pixabay

Rundkurs mit mehreren Einstiegsmöglichkeiten

Der Rundkurs kehrt zum jeweiligen Ausgangspunkt zurück, und der Betreiber ermöglicht den Einstieg an jedem Punkt. So können Sie eine vollständige Runde oder einen passenden Teilabschnitt wählen. Für eine mehrtägige Fahrt lässt sich die Etappenlänge an den gewünschten Tagesstrecken ausrichten; beginnen und enden Sie an verschiedenen Orten, planen Sie die Rückfahrt zum Ausgangspunkt mit ein.

Das Streckenlogo und die Knotenpunktfolge helfen bei der Orientierung. Das regionale Knotenpunktsystem besteht seit 2015. Für den SauerlandRadring nennt der Betreiber die Folge 48–50–49–55–42–44–45–46–50–52–39–37–41–46–47–48. Die offizielle Routenbeschreibung führt Knotenpunkte und Streckendaten auf; damit können Sie die Abschnitte nachvollziehen und Stopps einplanen. Mehr Möglichkeiten für unterschiedliche Radfahrten – von weiteren Fernradwegen bis zu Mountainbike-Strecken – bietet der Überblick zu Radfahren und Biken im Sauerland.

Bahntrassen und historische Spuren

Etwa die Hälfte des SauerlandRadrings verläuft auf ehemaligen Bahntrassen. Die Wege sind asphaltiert. Auf den ausgebauten Wegen nennt der Betreiber eine maximale Steigung von drei Prozent. Diese Passagen bringen gleichmäßige Abschnitte in die Tour und eröffnen Ausblicke in die Täler.

Die frühere Bahnnutzung ist unterwegs an erhaltenen Signalanlagen, Waggons und Dampflokomotiven zu erkennen. Wer diese Spuren genauer ansehen möchte, kann dafür Zeit zwischen den Fahrtabschnitten vorsehen. Der Radring verbindet damit eine sportliche Rundfahrt mit Einblicken in die Geschichte der Bahntrassen. In Schmallenberg treffen Ortsbereiche, Wiesen und Weiden auf die umgebenden Berge. Für eine mehrtägige Rundfahrt helfen die Unterkünfte in Schmallenberg bei der Planung einer Übernachtung am Rundkurs.

Fledermaustunnel und Winterumfahrung

Zwischen Finnentrop-Fehrenbracht und Eslohe-Kückelheim führt der SauerlandRadring durch den 689 Meter langen Kückelheimer Fledermaustunnel. Die Röhre dient Fledermäusen als Winterquartier und wird jährlich Ende Oktober geschlossen. Anfang April beginnt üblicherweise die neue Radsaison; bei günstigen Klimadaten kann der Tunnel früher öffnen. Damit ist die Tunnelpassage ein saisonaler Abschnitt, den Sie bei der Wahl Ihres Fahrtzeitraums berücksichtigen können.

Während der Schließzeit ist eine ausgeschilderte Winterumfahrung eingerichtet. Sie führt zwischen Fehrenbracht und Eslohe über Schliprüthen, Obersalwey und Niedersalwey. Die Beschilderung nutzt das Knotenpunktsystem: von Eslohe über 42, 54 und 55, aus Richtung Finnentrop in umgekehrter Folge. Der Betreiber beschreibt die Umfahrung als topografisch anspruchsvoller als die Tunnelstrecke. Wer die Runde in dieser Zeit plant, kann diese zusätzliche Höhenanforderung für den betreffenden Abschnitt einbeziehen.

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HenneseeSchleife als Verlängerung

Eine eigene Erweiterung ist die rund 40 Kilometer lange HenneseeSchleife. Sie verbindet den SauerlandRadring über das Wennetal mit dem Ruhrtal, der Kreisstadt Meschede und der Hennetalsperre. Mit der Schleife wächst die kombinierte Runde auf 123,5 Kilometer und 611 Höhenmeter im Aufstieg; der Betreiber setzt dafür etwa 9 Stunden und 20 Minuten reine Fahrzeit an.

Am Hennesee führt die Erweiterung zu einem weiteren Landschafts- und Wasserziel. Informationen zum Hennesee bei Meschede helfen, einen Halt am See in die Tour einzuordnen; weitere Ziele am Wasser zeigt der Überblick zu Seen und Talsperren im Sauerland. Das Ruhrtal ist über die HenneseeSchleife angebunden. Eine eigenständige Flussroute bietet der RuhrtalRadweg.

Anreise, Rettungspunkte und Alternativen

Der Radring-Betreiber nennt die Bahnhöfe Finnentrop, Grevenbrück und Altenhundem als Einstiegsmöglichkeiten; Parkplätze liegen ebenfalls entlang des Streckenverlaufs. Auf den Informationstafeln der Knotenpunkte des Radnetzes Südwestfalen sind auch Rettungspunkte verzeichnet. Diese gehören zum regionalen Rettungspunktsystem und helfen im Notfall bei der Standortangabe.

Wer statt der geschlossenen Runde einer Flussroute folgen möchte, findet mit der Lenneroute entlang der Lenne eine weitere Streckenoption.